ENDODONTOLOGIE


Um einen Zahn zu erhalten und eine Entzündung des Zahnnervs effektiv zu behandeln, spielt der Zeitfaktor eine entscheidend Rolle. Je früher die Entzündung erkannt wird und je schneller der Zahnarzt mit der Behandlung beginnen kann, desto besser lässt sich die Ausbreitung verhindern und der Zahn retten. Erste Anzeichen können kurzzeitige Schmerzen beim Verzehr von kalten, heißen, süßen oder sauren Speisen sein, die oftmals anderen Ursachen wie freiliegenden Zahnhälsen zugeschrieben werden. Treten dann akute Schmerzen auf, ist höchste Eile geboten.

Unbehandelt können sich die Bakterien ausbreiten, die Zahnwurzel angreifen und sich letztlich über die Wurzelkanäle bis in den Kieferknochen und die Weichteile im Gesicht und Hals ausweiten. Es bildet sich ein Abszess und die wohlbekannte „dicke Backe“.

Röntgenbild 1: Ausbreitung der Entzündung bis in den Knochen.
Röntgenbild 2: Wurzelfüllung bei Beschwerdefreiheit, Entzündung noch nicht ausgeheilt.
Röntgenbild 3: Vollständige Ausheilung des entzündlichen Prozesses 6 Monate nach der Wurzelfüllung.

Spura 1 Spura 2 Spura 3

Da der Krankheitsverlauf je nach Patient ganz unterschiedlich ausfallen kann, ist es möglich, dass die Entzündung unentdeckt bleibt und bis zu einem gewissen Punkt beschwerdefrei verläuft. Regelmäßige Kontrolle und Vorsorge beim Zahnarzt zählt daher zum Pflichtprogramm für gesunde Zähne.


Kariöser Zahn mit infiziertem Zahnnerv

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Entfernung der Karies bis zum Zahnnerv

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Entfernung des infizierten Gewebes bis zum Zahnnerv

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Wurzelfüllung mit Abschlussfüllung

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